Einen Tag später ankerten wir vor Grand Cayman. Mit dieser Insel haben wir seit 2012 noch eine Rechnung offen. Unser gebuchter Ausflug fiel zu hohem Wellengang zum Opfer und so mussten wir uns an der  „Green Parrot Bar“ den Frust von der Seele trinken. 

 

Heute also die Cayman Inseln, steuerfreier Traum von mehr als 200.000 Firmen und unser nächster Versuch nach Stingray City zu kommen! Zum Aufgalopp ging es aber zuerst einmal ins Cayman Turtle Center...

Jetzt aber weiter nach Stingray City, natürlich keine Stadt, sondern eine Untiefe im Meer. Hier kann man mit Stachelrochen schwimmen. Ein wirklich tolles Erlebnis…

Stingray City haben wir, das hoffe ich zumindest, nicht zum letzte Mal besucht. Trotzdem ging es weiter, einfach herrlich so eine Kreuzfahrt, zu jedem Frühstück einen neue Insel…

 

Wir waren auf Jamaika und wirklich jeder, der dort anlandet, schaut sich die Dunn´s River Falls an. Zumindest kam mir das so vor und da wollten wir unserer touristischen Pflicht natürlich nachkommen!

Die Fahrt führte uns zuerst zu den Runaway Bay Caves, Hopewell Caves, Cave Hall Caves, Discovery Bay Caves, Dry Harbour Caves, Rum Caves und Dairy Caves. Was sich jetzt nach einer endlosen Höhlentour anhört, war in Wirklichkeit der Besuch der Green Grotto Caves.  Wie man bemerkt, die Höhlen hatten schon einige Namen…

 

Wir hofften, dass wir dort der karibischen Schwüle entschwinden könnten. Leider ein Denkfehler, hier drin war es noch drückender als draußen! Sollte jemand etwas bekannt vorkommen - Dr. Kananga hatte bei „Live and Let Die“ hier seine Untergrundbasis. Wahrscheinlich mussten wir deshalb auch behelmt vorrücken…

Weiter ging die Fahrt zu den schon erwähnten Dunn´s River Falls. Diese sind mit 55 Metern Höhe eigentlich nicht wirklich imposant, da gibt’s bei uns im Schwarzwald deutlich höhere. Der Spaß bei diesen hier besteht aber darin, dass man sie hochlaufen kann. Ganz trocken bleibt man da natürlich nicht und das war dann auch unser Problem. Es rächte sich die Nichtvorbereitung auf diesen Ausflug, wir hatten keine Wechselklamotten dabei. Wir verzichteten also auf die Besteigung und machten es uns stattdessen mit ein paar Red Stripe am nahegelegenen Strand gemütlich. Es gibt schlimmere Strafen…

Unser nächster Landgang führte uns an die Nordküste von Hispaniola, genauer gesagt nach Labadee in Haiti. Dort gibt es eine Privatinsel der Reederei Royal Carribbean. Was man von solchen umzäunten Gebieten auch halten mag - traumhaft ist es hier auf jeden Fall!

Labadee war unser letzter karibischer Landgang. Es folgte ein Seetag , also genügend Zeit für unseren Stammplatz an der Sunset Bar!

Frühmorgens liefen wir wieder in Fort Lauderdale ein und damit war unsere 2015er Kreuzfahrt schon Geschichte. Am Ende unseres Urlaubes waren wir aber noch nicht. Wir fuhren zum Stressabbau für die nächsten fünf Tage zum bunten Leben in Fort Myers Beach.