Meile 402 bis 573

Guten Morgen Las Vegas, der Ausblick vom Zimmer ist am Morgen herrlich und Autos fahren auch wieder! Heute wollen wir endlich nach Utah, besser gesagt nach St. George. Wir haben das neue Hyatt ins Auge gefasst. Erstens, weil es brandneu ist und zweitens, weil ein Cracker Barrel in der Nähe ist. Ein Vorteil des Novemberreisenden ist der Hotelpreis, Preise wie vor 10 Jahren im Sommer. Über Hotwires Hot Deal würde man das Holiday Inn für nicht mal 80 Dollar bekommen, wir nehmen trotzdem das Hyatt.

Auch heute haben wir wieder Sonne pur, schlechte Aussichten für Wolkenbilder im VoF. Trotzdem fahren wir da natürlich hin. VoF ohne Mördertemperaturen, ein weiterer Vorteil des Novembers.

Ich möchte mal wieder zum Pagoda Arch. Der liegt unweit des bekannten Windstone Arch und ist trotzdem ein zumindest kleines Secret. Die Straße in Richtung Arch Rock haben sie ordentlich verbreitert und es gibt deshalb auch keine Pullouts mehr. Wir stellen das Auto am Straßenrand ab und besuchen zuerst den Windstone Arch. Die Gehzeit beträgt geschätzte 60 Sekunden!

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Die Strecke zum Pagoda Arch ist es ein klein wenig länger, ein paar Höhenmeter sind auch dabei. Mit Flip Flops sollte man es lassen, sonst ist es aber kein großes Problem! Dieser Arch ist ein Meister der Tarnung. Er steht mitten auf dem Präsentierteller, man sieht ihn aber trotzdem nur dann, wenn man weiß, dass da etwas sein muss. Für mich einer der schönsten Steinbögen, aber das ist ja Geschmacksache…

Die Fire Wave – mittlerweile ein alter Hut. Den dazugehörenden Parkplatz fahren wir trotzdem an. Wir wollen zum Crazy Hill und seinen Arch-Nachbarn. Ich frage mich, wer und wie man diese Locations um Himmels willen entdeckt. Der Crazy Hill ist gut zu erkennen, aber sonst…

Wir finden den Fire Cave Arch und den Thunderstorm Arch mit technischer Unterstützung problemlos. Dank an dieser Stelle an Fritz Zehrer! Ein paar Minuten später stehen wir am bzw. auf dem Crazy Hill.

Wir verlassen den verrückten Hügel und machen noch ein paar Höhenmeter, um uns einen Überblick zu verschaffen. Es ist einfach herrlich hier! Wir kommen am Spider Arch vorbei und stehen kurz danach wieder am Trailhead.

Der Trailhead zur Fire Wave ist voll, wir entscheiden uns ihr trotzdem einen Besuch abzustatten. Witzigerweise trifft man auf dem Weg kaum eine Menschenseele. Keine Ahnung, wo die ganzen Autobesitzer unterwegs sind. Zurück zum Auto gehen wir querfeldein, denn eigentlich ist die Umgebung der Fire Wave attraktiver als die Wave selbst. Der Stripped Rock ist nur eines der weiteren Highlights. 

Langsam machen wir uns auf in Richtung St. George. Weit kommen wir aber nicht, wer kann die Mouses Tank Road fahren, ohne anzuhalten? Außerdem kommen wir auch noch am Elephant Arch vorbei, auch dort stoppen wir.

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Egal wie viele Schreckensmeldungen über St. George kursieren, hier wird seit Jahren wie wild gebaut. Wenn ich überlege, was das bei meinem ersten Besuch für ein Nest war. Das neue Hyatt steht genau neben dem neuen Holiday Inn und wenn man sich ein wenig umschaut hat man noch einmal mehrere Hotels im Blick. Sehr nett übrigens das Hyatt hier, wir haben 2 Nächte gebucht! Den Abend verbringen wir wie meist in St. George – im Texas Roadhouse im nahen Washington. Und ja ich weiß - Pulled Pork sieht übel aus…

Kleine Anekdote im Texas Roadhouse. Der Extrashot einer Margarita im TR kommt normalerweise in einem Reagenzglas, eben extra – heute aber nicht. Wir gehen davon aus, dass er vergessen wurde und fragen nach und bekommen ein ungläubiges „in Utah im Reagenzglas?“ zurück. Wir können sie beruhigen, es war in Florida, in Utah ist das natürlich verboten…

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