Zwei Wochen Urlaub im Sommer und dann nicht in die USA - das gab es in den letzten 20 Jahren noch nicht! Dieses Jahr hatten wir, für den Juni, andere Pläne - eine Woche Südtirol aufgeteilt in Meran und Sexten und danach nach Rohrmoos in die Steiermark. Mit dieser Reihenfolge hofften wir zumindest für den Anfang auf gutes Wetter. Die Gegend um Meran hat uns wettertechnisch noch nie enttäuscht, von den anderen zwei Orten reden wir mal lieber nicht…

In Algund konnten wir uns dieses Jahr nicht für eine Unterkunft entscheiden. Somit entgingen wir dort den hohen Preisen und entschieden uns für die höheren Preise in Meran! Über den Fernpass und das Timmelsjoch rauschten wir staufrei  zu unserer Unterkunft, dem Sittnerhof Agriturismo - nicht zu verwechseln mit dem Sittnerhof…

In Meran kann man wunderbar abhängen und das mediterrane Lebensgefühl genießen oder/und man schnürt die Bergstiefel und macht sich auf zu den Seen, Hütten und Gipfeln die gleich um die Ecke zu finden sind. Eine unschlagbare Mischung! Das Wetter war erwartungsgemäß traumhaft, eigentlich viel zu warm - aber man sollte nicht meckern - auf zu einem kleinen bildlichen Rundgang:

Auf dem Meraner Höhenweg

Auf dem Weg zu den Spronser Seen

Die Pfitscher Lacke, der niedrigste (2.126 Meter) der Spronser Seen

Blick von Algund zum Schloss Tirol

Das Kurhaus in Meran

Frei nach Schiller: Es kann der Frömmste nicht in Frieden relaxen, wenn es der bösen

Bremse nicht gefällt…

 

Der Stich in den linken Knöchel beendete die Vorfreude auf Sexten. Drei Paar Wanderschuhe, am nächsten Tag passte keines mehr! Sexten ohne wandern machte keinen Sinn, der Weg führte uns zurück in die Heimat.

Zu was Mülleimer alles gut sind! Fußkühlung unter strenger Beobachtung…

Wir sind noch nicht fertig!

Nach 4 Tagen Heimaturlaub ging es weiter.