Tag 10 - 8. Oktober 2016

Den Bryce Canyon NP meiden wir im Normalfall, dort ist uns einfach zu viel los. Es ist aber nicht so, dass wir dort nichts mehr zu tun hätten. Die 8 Meilen des Fairyland Loop Trail fehlten noch in unserem Portfolio. Immerhin zeigten die Erfahrungen aus 2013, als wir den Peekaboo Loop Trail liefen,  sobald man die Wanderschuhe schnürt wird es ruhig im Bryce! Ganz so einsam war es heute nicht, aber Menschenmassen waren hier trotzdem nicht unterwegs!

Auch hier gab es natürlich bunte Bäume, oder besser gesagt, einen bunten Baum…

…und ein paar bunte Sträucher!

Der Fairyland Loop Trail ist ein wirkliches Highlight und wenn man sich Zeit lässt, auch nicht wirklich anstrengend. Das nächste Mal würden wir aber vermutlich beim General Store starten, damit man den Rim Trail am Anfang hat. Der ist nämlich am Ende ein wenig lästig…

 

…und was wäre der Bryce Canyon ohne das obligatorische Hörnchen.

Tag 11 - 9. Oktober 2016

Nach einen leckeren Donut-Frühstück in Chuckwagon fuhren wir durch den Capitol Reef NP. Der gefällt uns zwar sehr gut, dieses Mal wurde er aber nur mit einem kurzen Stopp bedacht.

Weiter ging es  auf der 24 und später auf der 95 abwechslungsreich in Richtung Natural Bridges NM.

Ein Besuch im ersten NM in Utah war mal wieder bitter notwendig. So richtig angeschaut haben wir uns die Brücken im Natural Bridges NM noch nie! Man könnte die 3 Brücken über einen 14km langen Rundweg erwandern. Wir entschieden uns aber dafür, alle Brücken von oben anzulaufen! Da durch das NM nur eine Einbahnstraße führt, spazierten  wir mehr oder weniger automatisch zu der ersten Brücke am Weg, der Sipapu Bridge.

 

Zur längsten der drei Brücken geht ein recht abenteuerlicher Weg über Abgründe und Leitern. Wenn man keine Höhenangst hat, ist der Weg aber kein Problem. Unten angekommen steht man staunend vor diesem Koloss. 67 Meter hoch, 82 Meter lang und 16 Meter dick ist die zweitlängste natürliche Brücke der Welt.

Auch auf dem Weg zur Kachina Bridge verliert man ordentlich Höhenmeter, bis man vor diesem Gebilde steht. 25 Meter dick ist diese Brücke, dadurch fällt einem gar nicht auf, dass dieses Teil 64 Meter hoch ist.

Die letzte der Brücken ist die Owachomo Bridge und auch wenn es nicht so aussieht, sie ist die kleinste der drei. Goldige 55 Meter lang und auch nur 3 Meter dick, wahrscheinlich Kandidat Nummer 1 für den Zusammenbruch!

Über den Moki Dugway und das Valley of the Gods fuhren wir zu unserem Tagesziel Blanding.