Im Februar in die USA und dann nicht nach Florida - das gab es bei uns noch nie! Wir wollten trotzdem Sonne und Wärme. Ob es uns tatsächlich gelungen ist? Start und Ziel war wie so oft das ungeliebte Los Angeles. Befördern durfte uns wieder die Lufthansa und Alamo stelle uns dankenswerter Weise, wenn auch nicht kostenlos, einen Ford Edge zur Verfügung. Vorgebucht war nur das Hotel in Las Vegas und dank Klick & Mix das letzte Hotel in LA.

Eine Vorschau auf die einzelnen Tage gibt es mit einem Klick auf den folgenden Button:

Tag 1

Die Anreise und die Einreise verliefen absolut unproblematisch. Gerade die früher zähe Immigration ist jetzt nahezu ein Traum, in 5 Minuten waren wir durch! 

Halt, zur Anreise wir fällt doch noch etwas ein. Was ist schlimmer als ein schreiendes Kind im Flieger? Ein frisch verliebtes Pärchen in der Reihe vor einem. Man gönnt es ja jedem, aber das dauernde Ins-Gesicht-Beißen ist auf Dauer nervtötender als jedes schreiende Kind! Und nein - man kann keine 12 Stunden wegschauen…

Auch bei Alamo war dank „Skip the Counter“ keine Wartezeit und so machten wir uns durch den alltäglichen Stau auf in Richtung Hemet. Nein, wir wollten Scientology nicht besuchen, der Ort lag einfach praktisch für unser erstes richtiges Ziel. Übernachtet wurde im Best Western Plus Hotel Diamond Valley Inn. Dieses Hotel liegt praktisch bei allerlei Futterständen, von denen Taco Bell das Rennen machte.

Tag 2

Unser erster Anlaufpunkt waren die wundersamen Wesen in und um Borrego Springs. Rund 130 Skulpturen hat der Bildhauer Ricardo Breceda aus Metallschrott erschaffen. Mittlerweile sind die Kunstwerke über die gesamte Stadt verteilt. Will man sich wirklich alle anschauen, ist man sicherlich einige Stunden beschäftigt.

Ein bisschen Beine vertreten im Anza Borrego Desert State Park wollten wir auch noch. Mehr als ein Spaziergängchen ist nicht dabei herausgekommen. Auf die immer noch unendlich große Bucket List kommt er aber auf jeden Fall!

Weiter zum nahen Salton Sea. Dieser See, knapp 1.000 Quadratkilometer groß, ist durch einen Dammbruch versehentlich entstanden. Kaum Zuflüsse und kein Abfluss sorgen seit Jahrzehnten dafür, dass der See langsam austrocknet und der Salzgehalt steigt. „The Salton Sea is a disaster in slow motion” habe ich mal gelesen, nach unserem Besuch können wir uns das wirklich vorstellen. Leben existiert hier im und um den See kaum noch und wer Schwefel gerne riecht, ist hier genau richtig.

Übernachten wollten wir hier wirklich nicht und so fuhren wir weiter nach Palm Springs. Palm Springs hat den großen Vorteil, dass dort unser Lieblingsmexikaner beheimatet ist. Übernachtet wurde im unserem Stammhotel, dem Palm Springs Rendezvous.